Kampagne „Akkus in Brand“ – Lithium-Ionen-Akkus & Co. richtig entsorgen

Batterien, insbesondere Lithium-Batterien und Lithium-Ionen-Akkus, sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Sie spielen eine wichtige Rolle in unserem Alltag und werden in zahlreichen Produkten eingesetzt, wo mobile Energie benötigt wird – Tendenz steigend.

Während vor einigen Jahren vorwiegend nicht wiederaufladbare Batterien verwendet wurden, kommen heute vermehrt wiederaufladbare Batterien, sprich Akkus, zum Einsatz. Dies betrifft eine Vielzahl von Geräten wie Staubsauger, Smartphones, E-Bikes, Drohnen, E-Zigaretten, Notebooks, Rasenmäher, schnurlose Werkzeuge, Tablets, E-Autos oder selbst blinkende Turnschuhe, musizierende Grußkarten und viele andere.

Lithium-Ionen-Akkus und -batterien bergen ein erhebliches Brand- und Explosionsrisiko, das jeden Nutzer unmittelbar betreffen kann. Dies stellt ein alltägliches Risiko dar, über das die Medien mittlerweile immer häufiger berichten. Es gibt Vorfälle von Bränden im täglichen Umfeld, darunter Wohnungsbrände ausgelöst durch Akkus in E-Bikes, Explosionen von Smartphones in Hosentaschen sowie Brände während des Transports von Abfällen und in Recyclinganlagen.

Der Zweckverband Abfallwirtschaft Westsachsen (ZAW) sagt gemeinsam mit seiner Tochtergesellschaft, der Westsächsischen Entsorgungs- und Verwertungsgesellschaft mbH (WEV) sowie der Stadtreinigung Leipzig und der KELL Kommunalentsorgung Landkreis Leipzig GmbH den Gefahren von falsch entsorgten Lithium-Ionen-Akkus und -Batterien den Kampf an.

Die Kampagne „Akkus in Brand“, die im August 2024 ihren offiziellen Auftakt haben wird, widmet sich der Aufklärung der rund 870.000 Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Leipzig und der Stadt Leipzig über die Gefahren, die von Akkus und Batterien ausgehen können. Mit einer originellen Website sowie Plakaten und Tonnenaufklebern, wird großflächig auf die Risiken hingewiesen und an die ordnungsgemäße Entsorgung appelliert: denn die Rücknahme von Akkus, Batterien & Co. ist ganz einfach im Handel oder auf den kommunalen Wertstoffhöfen möglich.

Weitere Infos gibt es auf: www.akkus-in-brand.de